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SAC -Schweizer Alpen Club bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung
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Sanierungarbeiten am Schreckhorn und Lauteraarhorn

Datum der Veröffentlichung: 30.07.2017 - Berg-/Hochtour (Sommer)

Die klimabedingte Ausaperung und Erwärmung in den Alpen schreitet unausweichlich weiter voran. Besonders betroffen sind davon auch die klassischen Hochtouren in den Alpen: Schwieriger zu überwindende Bergschründe und Steinschlaggefahr sind häufige Gefahrenquellen.
Mit viel Engagement gelingt es aber immer wieder, solche Touren mit Sanierungsmassnahmen weiterhin möglich zu machen. Konkret geht es hier um Massnahmen am Schreckhorn und am Lauteraarhorn:


a) Schreckhorn SW-Grat: Für den bisher üblichen Zugang ab dem Schreckfirn über den Bergschrund zur sog. „Rampe“, die den eigentlichen Zugang zum SW-Grat ermöglicht, musste ein zunehmend steinschlaggefährliches Couloir gequert werden. Die neue Routenführung ermöglicht nun einen deutlich sichereren Zugang (sowohl Auf- wie Abstieg; siehe auch R. 524 im SAC Führer Alpine Touren / Auswahlführer Berner Alpen); Korrekturen siehe Download Schreckhorn).
b) Lauteraarhorn sog. „Schraubengang“: Diese etwas spezielle Route wird vor allem nach einer Überschreitung des sog. „Lauteraargrates“ vom Schreckhorn zum Lauteraarhorn als raschere Rückkehr zur Schreckhornhütte begangen. Dieses Gelände ist nicht einfach, vor allem der Abschnitt zwischen der Schulter am Fuss des Gipfelaufschwungs des SW-Grates Richtung „Gaag“ ist brüchig. Hier wurden in der Höhenlage zwischen 3600 m und 3700 m Sicherungsstangen installiert (siehe R. 525.1a im genannten Führer und Download Lauteraarhorn).
Gerne erwähnen wir auch die beteiligten Institutionen: Bergführerverein und Rettungsstation Grindelwald, Alpine Rettung Schweiz ARS und REGA.


PDF Downlaod: 20170731-083217-z192.pdf

PDF Downlaod: 20170731-083217-z884.pdf